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Stochastik-Oszillator: %K, %D und Kontext

Die Stochastik vergleicht den Schlusskurs mit der jüngsten Spanne. Erfahre, was ihre Linien bedeuten und warum überkauft und überverkauft keine automatischen Anweisungen sind.

Die Lage des Schlusskurses

%K = 100 × (Schlusskurs − Tief der Periode)/(Hoch − Tief der Periode). Sind Hoch und Tief gleich, ist der Quotient nicht definiert: Das ist kein Wert von null. %D glättet %K; schnelle und langsame Varianten wenden unterschiedliche Glättungen an.

Zonen und Kreuzungen

Die Niveaus 20 und 80 sind konventionelle Bezugspunkte, keine Grenzen, an denen der Preis drehen muss. In einem starken Trend kann der Indikator nahe einem Extrem bleiben. Eine Kreuzung der Linien braucht Kontext und eine festgelegte Regel, um getestet zu werden.

Kombinieren, ohne dieselbe Information mehrfach zu zählen

RSI, Stochastik und Durchschnitte können auf dieselben Preise reagieren. Drei Indikatoren aus einer Quelle sind keine drei unabhängigen Belege. Prüfe Struktur, Volatilität und Kalender und lege selbst fest, wo deine Hypothese invalidiert wird.

Rechenbeispiel

Ein Hoch von 10, ein Tief von 5 und ein Schlusskurs von 8 ergeben %K=60. Der einfache Durchschnitt der drei %K-Werte 50, 60 und 70 ergibt %D=60. Diese Zahlen dienen der Veranschaulichung und sind kein Signal zu einem realen Instrument.

Prüfpunkte

  • Periode und Variante des Indikators identifizieren.
  • Abgeschlossene Kerzen und eine gültige Spanne verwenden.
  • Extreme Werte zusammen mit dem Trend interpretieren.
  • Regeln testen, bevor du sie nutzt.